Unterschiedlichkeit
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Woher kommt diese Unterschiedlichkeit der Elos in Größe und Haarbeschaffenheit? Die Basis der Elozucht gründet
sich auf die Ausgangsrassen Bobtail, Eurasier, Chow-Chow, Pekinese und
Spitz in unterschiedlich starken Anteilen. Lesen Sie dazu bitte das Buch
von Marita und Heinz Szobries „Das Elo-Projekt Band 1 – Züchten,
beobachten, forschen“. Je größer die
Zuchtbasis einer Rasse ist, umso gesünder ist sie. Der Körperbau aller Elos
ist gleich. Die Unterschiedlichkeit
im Größenbereich ist gewollt, ebenso das optisch unterschiedliche Rau-
und Glatthaar, das sich nur durch die natürliche Dauerwelle
unterscheidet. Beides fühlt sich weich an. Wir Elo-Züchter sind
nicht daran interessiert, Hunde zu haben, die sich gleichen wie ein Ei dem
anderen. Was der „Einheitlichkeits- und Gleichheits-Züchterwahn“
unter den Rassehunden angerichtet hat, ist inzwischen hinlänglich
bekannt. Umso mehr freut sich der Elobesitzer darüber, daß er selbst
unter 200 Elos seinen Hund sofort erkennt. Jeder ist ein
unwiederbringliches Individuum. Jede Elo-Ausstellung wird gefilmt. Auf den
Videos ist gut zu erkennen, wie sich der Elo im Laufe der Zeit entwickelt
und verändert hat (diese Videos sind bei der EZFG e. V. erhältlich).
Der Elo wird nach einem
festgelegten Standard gezüchtet. Verbesserungen der Rasse können aber
nur erreicht werden, wenn der Standard nicht sklavisch eingehalten wird,
sondern den Zuchttieren eine gewisse „Entfaltungsmöglichkeit“ eingeräumt
wird. Hierzu ein Beispiel: Würde
ein Rüde mit besonders gutem Wesen nicht für die Zucht zugelassen, nur
weil er ein Kippohr hat, würden uns viele gute Eigenschaften verloren
gehen und die Zuchtbasis zu eng. Die Zuchtleitung achtet darauf, daß
dieser Rüde nur mit Hündinnen verpaart wird, die korrekte Stehohren
haben. Umgekehrt wird ein
bildschöner Elo, der den Zuchtstandard zu 100 Prozent erfüllt, niemals
die Zuchtzulassung bekommen, wenn er aggressiv auf spielende Kinder
reagiert.
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